teilzeit-veganismus

Jun 3, 2016 Berlin, Germany

http://www.chaostheorie.berlin/

ich habe noch nie viel fleisch gegessen. umso lieber ernähre ich mich aber von milch, joghurt & allem anderen kram, der tierische produkte enthält. seitdem ich umgezogen bin lebe ich mit 2 veganern in einer wg & habe einiges dazu gelernt. an dieser stelle muss man sagen: ich sehe mich in keinem fall als veganerin, ernähre mich zuhause aber mindestens vegetarisch. ich bin zwar unheimlich tierlieb, mir ist jedoch vegane ernährung "to go" viel zu anstrengend um ehrlich zu sein. worauf ihr beispielsweise trotzdem achten könnt, wenn ihr zumindest ein bisschen euer gewissen beruhigen möchtet, erfahrt ihr in diesem beitrag! & falls euch das thema schon zu den ohren rauskommt... ich bin nicht eure mutti, macht wat ihr wollt.

zum verständnis: unsere wg kauft gemeinsames essen immer vegan. auf milch zu verzichten fällt mir gar nicht mal so schwer wie ich dachte, da ich durch meine haut sowieso nicht zu viele milchprodukte zu mir nehmen sollte. sojamilch ist zwar nur gering teurer, aber ich kaufe z.b. auch gerne für 2 öken soja choco oder vanillemilch von alpro, die schmeckt unfassbar gut. wem sojamilch nicht taugt oder wer noch nicht die beste marke für sich gefunden hat, kann auch reis-, mandel- oder hafermilch benutzen (nicht jeder sojadrink schmeckt übrigens gleich!). im kaffee schmeckt man meiner meinung nach keinerlei unterschied zu normaler milch bzw. man gewöhnt sich sehr schnell daran. falls jemand gerne pur milch trinkt oder kuhmilch in seinem müsli will, kann eventuell trotzdem vegane alternativen kaufen & diese nur für den kaffee oder zum kochen benutzen.

anstatt butter holen wir uns alsan, eine margarine von rewe. gibt's auch in bio. süssigkeiten sind leider etwas teurer & ich bin (noch?) nicht so weit komplett auf meine lieblinge zu verzichten. im normalen supermarkt gibt es sowieso nur sehr wenig auswahl - nimm 2 soft, oreo's oder viel süsskram von hitschler wird aber beispielsweise ohne tierische produkte hergestellt. bei chips kann man auch easy darauf achten, dass nur rein pflanzliche fette enthalten sind. da ich wenig milchprodukte zu mir nehmen möchte, esse ich seit mehreren wochen schon ausschliesslich alpro soja joghurt, der im übrigen wirklich lecker ist. bei nudeln kann man ohne probleme für den selben preis hartweizengriessnudeln kaufen & bei toast darauf achten, dass es american sandwich toast ist & kein buttertoast. anstelle von honig süssen wir mit agavendicksaft. was das essen unterwegs angeht: ich esse worauf ich lust habe. ich habe zwar das glück in berlin viele vegane alternativen zu haben, die nicht unbedingt teu(r)er sind, aber ich beschäftige mich dann doch zu wenig mit bewusster ernährung um dort regelmässig hinzugehen.

manche würden den umstand, dass ich in einer veganen wg lebe als nachteil empfinden, für mich hat sie jedoch nur vorteile: ich schränke mich nicht zu sehr ein, geschmacklich sowie finanziell, kann den tieren etwas gutes tun, es wird meistens gekocht, ich krieg immer was ab & das essen schmeckt fabelhaft. was will man mehr?

5 comments

  1. Ich verstehe nicht, wieso es hier nicht mehr Kommentare / Zustimmung gibt. Genialer Post!

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  2. Als Veganer daheim ists finde ich echt kein Problem. Finde die Aussage "von was ernährst du dich denn dann?" etc einfach nur dumm. Aber unterwegs, vorallem wenn man wie ich aufm Dorf wohnt, ist echt nicht einfach. Da muss man dann oft einfach auf was zu essen verzichten oder man isst nur Pommes beim Mcdonalds oder bringt sich eben was mit. Ist aber trotzdem irgendwie machbar :)
    Finde es aber echt toll, dass du darüber schreibst und versuchst, weniger tierische Produkte zu dir zu nehmen! Und nimm 2 soft sind vegan? What :o Gleich mal zu Edeka :D

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  3. Solche Leute find ich unlogisch. Ist doch super wenn man sich Gedanken drüber macht und seine Essgewohnheiten langsam verändert. Klar wärs schön wenn du sofort zum Vollzeitveganer wirst (:D), aber das kann keiner von dir verlangen. Und das musst du (meiner Meinung nach) auch nicht werden. Aus Unwelttechnischen Aspekten ist es ja schon klasse, einfach weniger von allem zu essen. Aber klar, gibt auch Leute die das radikaler sehen. Wobei ich mir dann immer denke, mit so nem Verhalten und indem man die Lebensweise von anderen angreift wird sich derjenige nicht denken "ach cool, so will ich auch werden" :D

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